Self-Responsibility and Self-Obligation

The following unofficial translation by Philip McAiney, Canada, 2014,
is an excerpt from Stimme der Wassermannzeit, April 06, 1990, pages 13-16,
Excerpt from Kitchen Conversations on the Theme One's Own Responsibility and Self-Responsibility
One's Own Obligation and Self-Obligation summarized by Brigitt Keller,
contains errors due to the insurmountable language differences between German and English.

 

German Original English Translation

Engelbert: Und die Wahrheit versetzt halt viele Menschen in Schock. Und vielleicht ist so ein Schock für viele recht heilsam.

Engelbert: And the truth just puts many human beings into shock. And maybe such a shock is quite healing for many.

Billy: Ja, die Erfahrung haben wir ja von Anfang an gemacht. Am Anfang mussten wir noch viel mehr ausrufen und in ganz andern Tonarten. So konnten wir uns einerseits die vom Leib halten, die nicht reif genug waren, weil sie einfach feige sind, weil sie die Verantwortung nicht selbst tragen wollen, weil sie die Verantwortung für sich selbst gar nicht erkennen und nicht erfassen. Andererseits sind aber die tatsächlich geblieben, die wirklich gesucht haben, die nicht feige waren, die ihre Verantwortung erfasst haben, auch wenn sie sie nicht erkennen konnten, aber sie haben sie erfasst und gewusst: «Ich muss da hingehen; das will ich jetzt wissen.» Und genau aus dem Grund seid ihr alle zusammen da, weil ihr das wirklich erfasst habt und nicht feig gewesen seid. Ihr habt genau das gemacht, was ihr machen musstet, nach einem urewigen Gesetz festgelegt, dass der Mensch sein Leben, sein Handeln und Tun, sein Fühlen und sein Denken, sein Empfinden usw. inklusive seiner Verantwortung und seinem Mut in die eigene Hand nehmen und zum Ausdruck bringen soll. Später, nachdem ihr anfingt mehr zu wissen, habt ihr es dann auch erkannt.

Billy: Yes, that experience we have made from the beginning. In the beginning we had to shout out even much more, and in completely other tonalities. So on the one hand we could keep people at arm’s length that were not sufficiently ripe, because they were simply cowardly, because they do not want to bear the responsibility themselves, because they do not recognise the responsibility for themselves at all and do not comprehend it. On the other hand, however, are those that have remained, that have really sought, who were not cowardly, that have comprehended their responsibility, even if they do not recognise it, but they have comprehended and have known: ‘I must go there; that I now want to know.’ And exactly for that reason you are all together here, because you have really comprehended that and not been cowardly. You have done exactly that, what you had to do, according to an inherent law that was set, that the human being takes their life, their actions and deeds, their feelings and their thinking, their perceiving in a fine-spiritual wise, etc., including their responsibility and their courage, into their own hands and should be expressed. Later, after you started to know more, you also have realised it then.

Bernadette: Wenn unsere Artikel machmal ein bisschen bös sind, dann haben wir den grössten Erfolg, denn die Menschen denken nur darüber nach, wenn es ein bisschen weh tut.

Bernadette: When our articles are a little rude, then we have the greatest success, because the human beings reflect only about it if it hurts a little.

Billy: Richtig.

Billy: Right.

Bernadette: Das ist ja bei und auch nicht anders. Und am allermeisten denken die Menschen nach, wenn sie wütend werden.

Bernadette: Yes, that is it and also not otherwise. And most of all, the human beings reflect when they
become furious.

Billy: Ja, wenn es einem trifft. Der beste Punkt, um einen Menschen zu belehren ist der, wenn du ihn treffen kannst. Irgendwo ist der Punkt, wo es ihn anfängt zu wurmen, wo es ihn schmerzt, wo er beleidigt ist oder sonst irgendetwas, dann fängt er an zu denken, und sonst läuft es einfach an ihm ab. Das ist aber nur der Anfang. Nachher kannst du vielleicht noch 70 000 oder 100 000 mal das gleiche erzählen, bis er es dann endlich kapiert.

Billy: Yes, when it touches them. The best point to instruct a human being is there, when you can touch them. Somewhere is the point, where it starts to nettle them, where it hurts them, where they are insulted or else something or another, then they start to think, otherwise it is simply runs like water off a duck’s back to them. That is however only the beginning. Afterwards, you can maybe still tell the same, 70,000 or 100,000 times, until he/she finally understands it then.

Brigitt: Es gibt ja so und so viele Menschen, denen du die Wahrheit nicht sagen kannst. Also in meinem Fall ist das relativ häufig. Und ich denke mir, ich wäre froh, wenn ich es den Menschen sagen könnte, aber es geht einfach nicht. Und trotzdem ist man sehr viel mit den Menschen zusammen. Jetzt ist meine Frage: Überträgt sich trotzdem irgend etwas auf die Menschen, das vielleicht irgendwann einmal zur Wirkung kommt?

Brigitt: There are so many human beings, to whom you cannot say the truth. Therefore, in my case it is relatively often. And I think to myself, I would be glad if I could tell it to the human beings, but it simply will not work. And nevertheless, one is still very much together with the human beings. Now my question is: if something is nevertheless conveyed to the human beings, will that take effect perhaps someday?

Billy: Das ist ganz automatisch. In der Regel hast ja du mit älteren Personen zu tun. Und dort ist es so, dass du wegen des Alters nicht mehr sagen kannst. Denn du kannst nicht einem alten Menschen das wegnehmen, womit er ein Leben lang gelebt hat. Was eigentlich sein Lebensinhalt auf die älteren und alten Tage ist; woran er sich hält, womit er lebt. Und das ist in der Regel der Herrgott oder der Heiland oder sonst irgend etwas in diesem Rahmen. Es heisst in einem alten Sprichwort: Einen alten Baum kann man nicht mehr verpflanzen. Und dies ist auch bei einem alten Menschen so oder bei einem älteren Menschen so, wenn er nicht aus sich selbst heraus persönlich darauf stösst und das andere sucht. Dass musst du ihn in dem leben lassen, worin er ein ganzes Leben lang gelebt hat, was immer noch sein Lebensinhelt ist bis zu seinem Endtag. Wobei du auf ihn gefühls- und schwingungsmässig das überträgst, was du besser weisst, und dies nimmt er auch wahr. Darum klammert er sich unter Umständen an dich, weil er dies wirklich merkt. Dann wird er irgendwie mit dir verbunden und ist irgendwie auf dich angewiesen. Und das merks du sicher alle Tage, wenn du zu den Leuten gehst, dass irgend etwas da ist, wenn du zu ihnen gehst, dass sie dich mit einem bestimmten Gefühl erwarten.

Billy: That is totally automatic. As a rule, you have to do it with older persons. And in cases it is so, that because of the advancement in years you can say no more. Because you cannot take away from an elderly human being, what he/she has lived with for a lifetime. What is actually their purpose in life is of the old and olden days; by which they hold themselves to, wherewith they live. And as a rule, that is their ruling god or saviour, or something else within this framework. There is an old proverb: one cannot transplant an old tree without it dying. And this is also so with an elderly person or with an old person, when they do not personally push from out of themselves thereupon and search for a difference. You must let them live in that, in which they have lived a whole lifetime, which is always still their purpose in life until their final day. Whereby you transmit to them in a feeling and swinging-wave based manner, that you know better, and this they also take as true. Therefore, they possibly cling to you, because they really notice this. Then they are somehow connected with you and are somehow dependent on you. And you certainly notice every day, when you go to the people, that something is there when you go to them, that they await you with a certain feeling.

Brigitt: Ja, das merke ich schon und ich weiss, dass es so ist. Ich frage mich nur, ob es bei ihnen etwas auslöst, was es ihnen im nächsten Leben leichter macht, auf die Wahrheit zu stossen.

Brigitt: Yes, I already notice that and I know that it is so. I just wonder, whether it triggers something in them that
makes it easier for them in the next life to come upon the truth.

Billy: Richtig. Denn sie merken ja das andere, das in dir ist. Sie können es aber nicht definieren. Unter Umständen nehmen sie an, es sei der gleiche Rahmen wie bei ihnen, also das Denken diesbezüglich. Trotzdem merken sie aber, es ist anders. Es ist einfach anders gepolt, es ist eine andere Schwingung. Das merken sie sehr wohl und das ist das, was sie aufnehmen und sich deshalb an dich heranmachen. Und dies verhilft ihnen, Impulse zu schaffen, die sie im nächsten oder übernächsten Leben dann auf den richtigen Weg führen.

Billy: Right. Because they notice that which is different that is in you. However, they cannot define it. Under the circumstances, they assume it to be the same framework as with them, therefore, in this regard, the thinking. Nevertheless, however, they notice it is different. It is simply differently-poled, it is a different swinging-wave. That, they certainly notice and that is what they take in and therefore approach you. And this helps them to bring forth impulses, that they, in the next life or the one after, then conduct in the right way.

Brigitt: Fragt sich, wann das Alter anfängt.

Brigitt: I wonder when the age begins.

Billy: Wann das Alter anfängt? Du musst das einmal so sehen: Wenn ich von einem alten Baum spreche oder vom Alter, dann kannst du das nicht in dem Rahmen sehen, dass etwas lebensunfähig würde oder so. Das hat gar nights damit zu tun. Es hat nur mit der Umwandlung zu tun, weil du den noch fehlenden Teil des Lebens nicht kennst. Das erahnst du nur oder legst es durch dein Denken fest. Um den Altersanfang zu bestimmene, gehst du von der voraus- sichtlichen Mitte aus. Bei 100 Jahren beginnt das Alter also bei 50 Jahren. Dann kannst du denken, ab diesem und jenem Zeitpunkt wird es nicht mehr möglich sein, den Baum noch zu verpflanzen oder den Menschen auf Neues hinzuweisen, ohne dass er Schaden nimmt. Du musst immer davon ausgehen - wenn du rechnen kannst -, dass der Mensch jetzt die Hälfte des Lebens hinter sich hat. Wenn er 70 Jahre ist, dann ist es ein ganz klarer Fall. Wenn er 60 Jahre ist, ist es auch bereits ein ganz klarer Fall, denn er wird nicht nochmals 60. Das sind absolute Ausnahmen. Von daher musst du also anfangen zu rechnen. Wenn er aber von sich aus selbst kommt, weil dies bereits in ihm drin ist, weil die Impulse schon aus früheren Leben arbeiten, dann ist es ein ganz anderer Fall. Dann kommt er zu dir, dann musst du nicht zu ihm gehen. Ich meine jetzt in bezug auf das Wissen und die Wahrheit der Lehre usw.

Billy: When the age begins? You must see like that: when I speak of an old tree or from the advancement in years, then you cannot see in that framework, that something would be incapable of life or so. That has nothing at all to do with it. It has only to do with the transformation, because you do not know about the part of the life still missing. You guess it or only determine it through your thinking. In order to determine the start of age, you go to the presumed middle. With 100 years, the age therefore begins at 50 years. Then you can think, from this and that point in time, it will no longer be possible to transplant the tree, or to point out new things to the human being without him/her being harmed. You must always assume that - when you can calculate it -, that the human being now has half of the life behind them. If he/she is 70 years old, then it is quite a clear case. If he/she is 60 years old, it is also quite a clear case already, because he/she will not do another 60. These are absolute exceptions. Accordingly, you must therefore start to calculate. However, if he/she comes of his/her own accord, because this is already in him/her, because the impulse already works from former lives, then it is a quite different case. Then he/she comes to you, but you must not go to them. I mean now with regard to the knowledge and the truth of the teaching, etc.

(Brigitt erzählt)

(Brigitt explains)

Billy: Es ist kein Paradoxum. Denn wenn du jetzt auf das Christentum greifst: Das Christentum ist trotz allem - auch wenn es eine der schlimmsten Religionen ist - die Religion, die am meisten fremddenkende und fremdreligiöse Aspekte zulässt, womit der Mensch denken und weiterkommen kann. Das Ganze beruht auch in dem, weil das Christentum auf der Wahrheit aufgebaut ist. Das heisst, es hat eine Menge wahrheitliche Aspekte drin, auch noch in der Bibel. Auch wenn sie teilweise himmeltraurig verdreht worden sind. Darum ist es auch möglich, dass so eine Menge von unser- er Sache da hineinpasst.

Billy: It is not a paradox. Because if you now grasp Christianity: Christianity is despite it all - also if it is one of the worst religions - the religion that allows the most strange thinking and strange religious aspects, whereby the human being thinks and can progress. The whole thing is also based in that, because Christianity is built out of the truth. That means, it has a great deal of truthly aspects in it, as well as in the Bible. Even if they have been partially very sadly twisted. Therefore it is also possible, that a great deal of our matter fits in there.

Bernadette: Das ist doch auch das, was das Christentum potentiell so gefährlich und am wenigsten durchschaubar macht, dass es nicht die Wahrheit ist.

Bernadette: Yet it is also that which makes Christianity potentially so dangerous and makes least transparent, that it is not the truth.

Billy: Ja, weil eben eine Menge Wahrheit darin ist und darin versteckt ist.

Billy: Yes, because simply a quantity of truth is in it and is hidden in it.

Bernadette: Und darum spricht es auch so stark das Gefühl und die Emotionen an bei den Menschen.

Bernadette: And that is why it also speaks so strongly to the emotions and feelings of the human beings.

Billy: Ja.

Billy: Yes.

 

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